Verschiedene Pflanzen- und Seidenfasern, ungefärbt

Seide z.B. für Silkpaper - bei Quilt Et Textilkunst, München Silkpaper - Silk-Paper - eine interessante Technik, aus Seidenfasern flächige Textilstücke herzustellen, zur unterschiedlichsten Weiterverarbeitung!
Auf unseren Einkäufen in (mittlerweile) aller Welt sind wir auf ein kostbares Material gestossen, das in der von uns angebotenen Form so bisher nicht bei uns in Deutschland bekannt war! Bekannt in Form gewebter Stoffe, ja! Aber nicht als Top, Lap, Hankie, Mawata Cap, Noil oder Rod...

Interessiert? Hier die Übersetzung der Begriffe...

Die Fasern werden aus dem zur Verpuppung gesponnenen Kokon der Seidenraupe gewonnen, einst ein in China streng gehütetes Geheimnis. Die mit Blättern des Maulbeerbaums gefütterten Larven produzieren zur Verpuppung einen Kokon mit einem bis zu 1000 m langen, weissen Faden, auch als Mulberry Silk bezeichnet. Die Tussah Silk (Wildseide) stammt von in freier Natur gewonnenen Kokons, durch den Tannin-Farbstoffgehalt anderer Blatt-Nahrung ergeben sich gelbliche Farben des Fadens.

Diese Kokons werden in kochendem Wasser eingeweicht um den Kleber (Gum) zu entfernen und dann abgespult, ein sehr arbeitsaufwendiger Prozess, der leicht den Preisunterschied zu anderen tierischen Fasern wie Wolle oder pflanzlichen Fasern wie Baumwolle erklärt. Hier gibt es noch viel mehr Info!

Aus der Weiterverarbeitung der Fasern stammen die oben erwähnten Begriffe wie:
Mulberry- / Tussah-Silk Tops: Seide; kardierte Stränge mit grosser Faserlänge
Silk Bricks: die sozusagen geknoteten Stränge
Silk Slivers: langer, schmaler Teil eines kardierten Silk-Tops
Silk Wadding: Seide aus dem inneren Teil des Kokons, meist als Isoliermaterial genutzt
Mawata Cap: über eine glockenförmige Form gelegte kürzere Fasern aus dem Wadding-Prozess stammend, sieht dann aus wie eine Wintermütze...
Silk Handkerchief/Hankie: ähnlich Mawata Cap, aber quadratisches Format, hier gefärbt
Throwster Waste: kurze, strangförmige Fasern aus dem Spinnprozess oder der Fadenherstellung stammend
De-gum Waste: hier wurde der Kleber (Gum/Sericin) bereits enfernt, hier gefärbt.
Silk Noils: Material aus dem Inneren des Kokons, kürzere, unregelmässigere Fasern und stärker gummiert
Silk Rods: sozusagen die (abgeschnittenen) Spulenkerne aus dem Abwickeln der Fäden, hier gefärbt, gespalten und gebügelt, sozusagen 'Silk-Paper'-Streifen...
Seiden-Garne: verschiedene Arten im Angebot zum Selbstfärben
Seiden-Glanz: in England heisst es 'Luster', was sicher auch mit unserem Ausdruck beim Kristall-Lüster zusammenhängt...hier!
Silk-Paper-Kit: neunteiliges Set mit gefärbten und ungefärbten Seiden, incl. Anleitung - erstmalig angeboten in Deutschland
Silk-handdyed: hier ein Muster eines Färbeversuchs; mit dem Blauesten aller Blaus! Hier das Gelbste aller Gelbs! Hier zu Streifen geschnitten und gewoben, und mit Acryl neu gebunden...
Silk-Sculpting: dreidimensionale Gegenstände, ganz einfach gemacht!
'Silkpaper' mit eingearbeitetem Angelina®, hier...
Stoff mit 'Silk-Paper': hier ein Detail eines Geschenkbeutels von Verena Ehrhardt

Sie fragen sich vielleicht, und, was macht man daraus? Im Laden haben wir verschiedene Muster von 'Silk-Paper', sozusagen nicht gewebter Stoff, einfach zu machen zwischen zwei Lagen Gaze, die Seide in Schichten über Kreuz gelegt, angefeuchtet, mit wasserlöslichen Klebern auf Acryl- oder Methylzellulose-Basis (CMC) bestrichen, trocknen gelassen... oder noch feucht zu filigranen, dreidimensionalen Gebilden geformt... alle Arten können hierbei verwendet werden, auch kurze Fasern.
Ein schönes, gut bebildertes Buch ab sofort verfügbar.

   Bitte anklicken!

Buch über Silk-Paper    -    Muster einer Oberfläche


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